Endlich wieder ein Vipers Erfolg im Cup

Peter Gasser Herren 1

Nachdem die Vipers in den letzten beiden Jahren jeweils in der ersten Cup-Runde ausgeschieden sind, konnten sie am Freitag endlich wieder einen Sieg bejubeln. Gegen Uri setzte sich der Favorit souverän mit 5:1 durch.

Drei Jahre nach dem letzten Sieg in einem Cupspiel konnten die Vipers InnerSchwyz endlich wieder einmal jubeln. Die Schwyzer wurden ihrer Favoritenrolle gegen den Zweitligisten Floorball Uri vollauf gerecht und qualifizierten sich mit einem 5:1 Sieg für die nächste Runde. Dort wartet mit dem UHT Schüpbach ein Team aus der NLB.

Entscheidung im Schlussdrittel

Der Start in die Partie war für die Vipers nicht einfach. In der schwül-heissen Baldini-Halle konnte folgerichtig auch der Zweitligist aus dem Urnerland durch Urs Arnold vorlegen (5.). Trainer Truttmann hatte mit einem solchen Start gerechnet. „Wir hatten durch die vielen Absenzen ein komplett durcheinander gewürfeltes Team. Zudem haben viele Spieler überhaupt noch nie ein Cupsspiel gewonnen. Da ist es klar, dass mein ein paar Einsätze braucht, um ins Spiel zu finden.“ Smida (15.) und der U21-Junior Devin Lüönd mit seinem ersten Treffer im Fanionteam konnten den Fehlstart jedoch noch vor der ersten Drittelspause korrigieren. Im Mittelabschnitt versuchte Uri weiter aktiv mit dem Favoriten mitzuspielen. Sie leisteten sich aber auch einige Ballverluste in der Mittelzone, welche von den Vipers jedoch nicht bestraft wurden. So endete das Drittel torlos und der Underdog durfte weiter von einer Überraschung träumen. Die Innerschwyzer holten aber zu Beginn des Schlussabschnitts verpasstes nach und konnten die Führung durch Kistler und Heinzer innerhalb von 70 Sekunden auf 1:4 ausbauen. Dadurch war Uri gezwungen, seine Deckung aufzugeben und vermehrt Risiken einzugehen. Das kam den Vipers entgegen und Koller konnte mit dem schönsten Treffer des Abends in der 55. Minute die Entscheidung herbeiführen. Damit sicherten sich die Vipers die erstmalige 1/32-Finalqualifikation in den letzten drei Jahren.