Vipers starten gegen Aufsteiger

Peter Gasser Herren 1

Die Vipers InnerSchwyz starten am Samstag mit einem Heimspiel gegen die Lions Frauenfeld in die neue Saison. Das Ziel lautet wieder einmal Playoff-Qualifikation.

Die Vipers nehmen am Samstag die 16. Erstligasaison in Serie in Angriff. Zwei Mal spielten die Schwyzer dabei um die Promotion in die NLB, zwei Mal mussten sie die Abstiegsspiele zur zweiten Liga überstehen. Seit Einführung der Playoffs vor drei Jahren erreichten die Vipers immer mindestens die Halbfinals und gelten deshalb als sicherer Wert in der höchsten regionalen Liga. Die jüngsten Erfolge im Schweizer Cup (Siege gegen die beiden NLB-Teams Schüpbach und Sarnen) machen die Vipers in den Saisonvorschauen der elf Gegner zu einem Anwärter auf einen Spitzenplatz. Trainer Pius Truttmann tritt aber auf die Euphoriebremse: „Natürlich geben uns die Siege im Cup sehr viel Selbstvertrauen, doch ist es für uns sehr wichtig nun den Fokus auf die Meisterschaft zu finden. Ich schätze die Liga als noch ausgeglichener ein wie in früheren Jahren, da gerade auch die Aufsteiger auf Spieler aus NLB oder sogar NLA zurückgreifen können. Unser Kader hingegen ist so schmal wie selten in der Vergangenheit. Die vielen Doppelrunden werden ihren Tribut zollen, weshalb für uns primär das Erreichen der Playoffs als Ziel definiert ist. Weiter muss es auch unser Ziel sein unser Spiel weiterzuentwickeln und junge Spieler an die 1. Mannschaft heranzuführen.“

Neu 12er-Liga

Die Schwyzer treffen in der neuen Saison auf einige neue Gegner. Verbano hat den Aufstieg in die NLB geschafft, Bassersdorf musste den Abstieg in die zweite Liga hinnehmen und Luzern wurde in die Gruppe 1 umgeteilt. Da die beiden Erstligagruppen auf zwölf Teams aufgestockt wurden, spielen in der Gruppe 2 neben NLB-Absteiger Jona-Uznach Flames auch vier Aufsteiger: Zuger Highlands, Unihockey Limmattal, United Toggenburg und Red Lions Frauenfeld. Die Aufstockung der Liga hat zur Folge, dass der Spielkalender enger wird und nicht weniger als sechs Doppelrunden ausgetragen werden. Das ist für alle Teams ausser Jona-Uznach eine neue Erfahrung und stellte neue Anforderungen an Physis und Kadergrösse. Da die meisten Teams ihr Gesicht in der Sommerpause markant verändert haben (Nesslau hat zum Beispiel drei Finnen aus der höchsten Liga verpflichtet), sind seriöse Prognosen ein Ding der Unmöglichkeit. Nach wie vor ist aber ein guter Saisonstart im Hinblick auf die lange Saison sehr hilfreich. Die in den Cupspielen gezeigte Frühform kann für die Vipers von Nutzen sein, sofern es ihnen gelingt den Schwung in die Meisterschaft mitzunehmen.

Aufsteiger mit Ambitionen

Im ersten Spiel gastiert am Samstag einer der Aufsteiger in Rothenthurm (19.30h, MZG). Die Red Lions Frauenfeld und die Vipers haben noch nie ein Pflichtspiel gegeneinander ausgetragen. Die Thurgauer sind gewillt, den Aufsteigerbonus auszunützen und sehen die Playoffqualifikation als Pflichtaufgabe. Nicht weniger als zehn Akteure von Frauenfeld haben Nationalliga-Erfahrung (vornehmlich bei Kantonsnachbar Floorball Thurgau), was sie für die Vipers zu einem echten Prüfstein macht.

 

Modus 2016/2017

Einfache Hin- und Rückrunde (22 Spiele)
Play-Offs/Play-Outs Gruppenintern

Platz 1-8:                      Qualifikation Play-Off-Viertelsfinals (Best of 3)
Playoff-Halbfinals: Sieger Viertelsfinals spielen Halbfinal (Best of 3)
Final:                             Sieger Play-Off Halbfinals spielen Play-Off Final (Best of 3)
Aufstiegs-PO:            Sieger Play-Off Final gegen ein NLB-Team (Best of 5)
Platz 9-12:                   Play-Outs (Best of 3)
Abstiegs-PO:             Verlierer Play-Outs spielen gegen 2. Ligisten (Best of 5)

 

Bildlegende (jeweils von links nach rechts):
hinten: Pius Truttmann (Trainer), Sandro Huser, Pacal Koller, Marc Schuler, Marco Bachmann, Martin Beeler, Michael Hediger
mitte: Devin Lüönd, Christian Purtschert, Lukas Trutmann, Michal Smida (Cz), Sandro Kryenbühl, Stefan Föhn  (Betreuer)
vorne: Marco Regli, Gabriel Föhn, Michael Horath, Philipp Auf der Maur, Daniel Anderegg, Fabian Amacher, Raphael Winet
es fehlen: Markus Aeschbacher, Mirco Forster, Claudio Gerber, Silvan Heinzer, Lukas Jurcik, Thomas Ott