Vipers weiterhin unkonstant

Peter Gasser Herren 1

Sieg und Niederlage wechseln sich bei den Vipers weiterhin ab. In einer zerfahrenen Partie unterliegen sie bei Widnau mit 12:9 Toren.

Die Entstehung des vierten Widnauer Treffers wiederspiegelt den Spielverlauf perfekt. Arbnor Papaj geht nach einem normalen Zweikampf wie vom Blitz getroffen zu Boden, die Schiedsrichter fallen auf die Schwalbe herein und schicken den Vipers-Akteur auf die Strafbank. Papaj steht mit einem Grinsen im Gesicht auf und versenkt im anschliessenden Powerplay den Ball virtuos volley in den Maschen. Es war eine von sechs Vipers-Strafen, welche von den Gastgebern zu fünf Powerplaytreffern ausgenützt wurden. Papaj liess sich fünffacher Torschütze feiern.

Startdrittel als Hypothek

Das Unheil nahm schon früh seinen Lauf. Obwohl die Partie im Startdrittel mehrheitlich ausgeglichen war, lagen die Vipers nach 20 Minuten mit 4:0 im Rückstand. Die Gators zeigten sich von ihrer effizientesten Seite und verschafften sich damit ein komfortables Polster. Im Mittelabschnitt eröffnete Heinzer das Skore für seine Farben und auch Smida und Bachmann trafen für die Gäste. Widnau hatte aber meist eine Antwort parat und konnte auch den zweiten Pausentee mit vier Toren Vorsprung geniessen. Bachmann konnte mit einem seiner drei Treffer des Abends in der 48. Minute auf 8:5 verkürzen, doch dann durfte Papaj seine (schau-) spielerischen Qualitäten erneut zeigen und auf 9:5 erhöhen. Mit dem Mute der Verzweiflung ersetzten die InnerSchwyzer schon früh Torhüter Anderegg durch einen sechsten Feldspieler. Der Vorsprung der Gäste wuchs auf fünf Tore an, schrumpfte aber zwei Minuten vor Schluss auf zwei Längen. Die sechste Strafe gegen die Vipers beendete auch die letzten Hoffnungen und die Schwyzer mussten die Heimreise mit einer 12:9 Niederlage antreten. Am nächsten Wochenende bietet sich den Vipers gleich zwei Mal die Gelegenheit auf die Siegerstrasse zurückzukehren. Am Samstag empfangen sie Pfannenstiel Egg (19.00h, MZG Rothenthurm) und am Sonntag reisen sie nach Nesslau zu den Sharks.


Telegramm:
Rheintal Gators Widnau – Vipers InnerSchwyz 12:9 (4:0/3:3/5:6)
Ort:
Aegeten Widnau, 150 Zuschauer
SR: Collaccio/Roth

Tore: 8. Untersander (Ostransky) 1:0. 15. Köppel (Untersander, Ausschluss Vipers) 2:0. 15. Siegrist 3:0. 19. Papaj (Ostransky, Ausschluss Vipers) 4:0. 25. Heinzer (Amacher, Ausschluss Widnau) 4:1. 27. Seitz (Hunziker) 5:1. 29. Smida (Heinzer) 5:2. 30. Bachmann (Schuler) 5:3. 32. Meile (Hunziker) 6:3. 39. Papaj (Ostransky) 7:3. 43. Bachmann (Huser) 7:4. 46. Hunziker (Ausschluss Vipers) 8:4. 48. Bachmann (Winet) 8:5. 55. Papaj (Ostransky, Ausschluss Vipers) 9:5. 58. Papaj (Köppel, Vipers ohne Torhüter) 10:5. 58. Smida (Auf der Maur, Vipers ohne Torhüter) 10:6. 58. Jurcik (Aeschbacher, Vipers ohne Torhüter) 10:7. 58. Beeler (Amacher, Vipers ohne Torhüter) 10:8. 59. Papaj (Köppel, Vipers ohne Torhüter) 11:8. 60. Heinzer (Amacher, Ausschluss Vipers!) 11:9. 60. Ostransky (Untersander, Ausschluss Vipers) 12:9.
Strafen: Widnau 2mal 2 Min. / Vipers 6mal 2 Min.
Aufstellung Vipers: Anderegg; Smida, Beeler, Amacher, Koller, Heinzer; Auf der Maur, Kryenbühl, Lüönd, Jurcik, Hediger; Aeschbacher, Winet, Schuler, Bachmann, Huser
Bemerkungen: Vipers ohne Horath (Ersatz), Purtschert, Föhn, Regli, Gerber, Forster, Trutmann, Ott (alle verletzt oder abwesend)