Dezimiert in die zweite Doppelrunde

Peter Gasser Herren 1

Trotz Personalsorgen wollen die Vipers am Wochenende zurück auf die Siegerstrasse. Mit Gruppenfavorit Pfannenstiel und dem finnisch veredelten Nesslau warten aber zwei harten Brocken auf die Innerschwyzer.

In den bisherigen fünf Meisterschaftsspielen wechselten sich bei den Vipers Licht und Schatten ab. Auf die Startniederlagen gegen Aufsteiger Frauenfeld folgten Siege und Niederlagen im Wechsel. Aktuell liegen die Schwyzer mit sieben Punkten auf dem siebten Tabellenrang, wobei dies angesichts der knappen Abstände nur eine Momentaufnahme ist. Erschwert wird die Rückkehr auf die Siegesstrasse durch Personalsorgen. Pius Truttmann hat bereits vor der Saison moniert, dass sein Kader so dünn ist wie noch nie. Verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle führten dazu, dass bei der Niederlage gegen Widnau nur 15 Feldspieler im Kader standen. Auch an der Doppelrunde an diesem Wochenende stehen Truttmann kaum mehr Akteure zur Verfügung.

Einstiger Lieblingsgegner

Nichts desto trotz müssen die Innerschwyzer gegen zwei starke Gegner punkten um nicht unter den Strich zu fallen. Am Samstag gastiert der einstige Lieblingsgegner Pfannenstiel Egg in Rothenthurm. Lieblingsgegner deshalb, weil die Vipers die ersten acht Duelle gegen diesen Gegner allesamt gewinnen konnten. In der letzten Saison nützten die Zürcher die Vipers-Krise zu Beginn der Saison aus und konnten den ersten Sieg landen. Obwohl in der Rückrunde die Innerschweizer das Blatt wieder wenden konnten, ist Pfannenstiel am Samstag der erklärte Favorit. Egg hat sein Kader in den letzten Jahren vor allem mit Zuzügen vom benachbarten NLA-Verein Uster kontinuierlich verstärkt. Dementsprechend überrascht der gute Saisonstart mit vier Siegen in fünf Spielen nicht. Die Vipers werden versuchen, ein unangenehmer Gegner zu sein und über den Kampf den spielstarken Zürchern die Stirn zu bieten.

Finnischer Topskorer

Auch in Nesslau war man in der Sommerpause auf dem Transfermarkt aktiv und wurde in der höchsten finnischen Liga fündig. Von den drei neuen Nordländern hat insbesondere Jarkko Aavaharju voll eingeschlagen. In seinem ersten Spiel in der Schweiz bekundete er in den ersten zehn Minuten noch etwas Anpassungsschwierigkeiten und kassierte gleich zwei Strafen. Fortan liess er aber vor allem mit Skorerpunkten aufhorchen. In fünf Partien schoss er bereits 15 Treffer und bereitete drei weitere Tore vor. Seine Kreise müssen die Vipers am Sonntag in Nesslau sicherlich einengen um eine Chance auf Punkte zu haben.


Unihockey, 1. Liga Grossfeld, Gruppe 2 – 6. Runde:
Vipers InnerSchwyz – Pfannenstiel Egg
Samstag 15.10.2016, 19.00h
MZG Rothenthurm

Unihockey, 1. Liga Grossfeld, Gruppe 2 – 7. Runde:
Nesslau Sharks – Vipers InnerSchwyz
Sonntag 16.10.2016, 15.00h
Sporthalle Büelen Nesslau