Vipers siegen in Frauenfeld

Peter Gasser Herren 1

Die Vipers InnerSchwyz gewinnen zum zweiten Mal in Folge auswärts. Dieses Mal mit 6:5 nach Verlängerung beim Tabellenzweiten Frauenfeld.

Trotz der erfolgreichen Revanche für die Vorrundenniederlage gegen den Tabellenzweiten war man sich auf der Seite der Vipers einig, dass man an diesem Abend einen Punkt verschenkt hat. Stellvertretend resümierte der zweifache Torschütze Michael Hediger: „Wir waren über die gesamte Spielzeit das bessere Team und hätten die Partie bereits im Mitteldrittel entscheiden müssen.“ Dass er selbst wiederum als zweifacher Tortschütze glänzte, freute ihn natürlich ebenfalls: „Ja im Moment läuft es super. In den letzten drei Partien gelangen mit zehn Skorerpunkte, so darf es weitergehen.“

 

Mit Strafen selber ausgebremst

Bei den Vipers stand zum zweiten Mal in Folge Michael Horath für den verletzten Daniel Anderegg im Tor. Trotz der spielerischen Überlegenheit seines Teams musste er im ersten Drittel zwei Mal hinter sich greifen. Den ersten Treffer für die Gäste erzielte Amacher in der 26. Minute im Powerplay. Darauf folgte die stärkste Phase der Schwyzer. Huser (33.) und Heinzer (36. auf Pass von Horath!) sorgten für einen dem Spielverlauf entsprechenden Zwischenstand. Doch statt für die entscheidende Differenz zu sorgen, bremsten sich die Vipers mit drei Strafen innerhalb weniger Spielminuten gleich selbst aus. Stampfli und Pfister liessen sich nicht zwei Mal bitten und brachten die Gastgeber noch vor dem zweiten Pausenpfiff wieder in Front. Die Dritte Strafe zu Beginn des Schlussdrittels überstanden die Innerschwyzer schadlos und kamen durch Hediger in der 53. Minute zum Ausgleichstreffer zum 4:4. Geyer konnte Horath aber nur zwei Minuten später erneut bezwingen, so dass die Vipers erneut einem Rückstand nachrennen mussten. Der formstarke Hediger war aber erneut zur Stelle und glich die Partie abermals aus. In den Schlusssekunden wurde es dann nochmals hektisch. Elf Sekunden vor Schluss wurde eine erneute Strafe gegen die Vipers ausgesprochen, mit der Schlusssirene widerfuhr den Gastgeber das gleiche Schicksal. Da das Vergehen im Schutzraum stattgefunden hat, verhängten die Unparteiischen gleichzeitig einen Penalty. Beeler konnte aber die Chance zur vollen Punktzahl aber nicht nützen und scheiterte. So musste die Verlängerung über den Zusatzpunkt entscheiden. Jurcik war es schliesslich, welcher den Vipers den hochverdienten Auswärtssieg mit seinem Treffer in der 65. Minute sicherte.

 

 


Red Lions Frauenfeld – Vipers InnerSchwyz 5:6 n.V. (2:0/2:3/1:2/0:1)

1.Liga Grossfeld, Gruppe 2 / 12. Runde vom 19.11.2016

Kantihalle Frauenfeld / 92 Zuschauer

SR: Kink/Siegfried

Tore: 9. Widmer (Stampfli) 1:0. 15. Stampfli (Pfister) 2:0. 26. Amacher (Aeschbacher, Ausschluss Frauenfeld) 2:1. 33. Huser 2:2. 36. Heinzer (Horath!) 2:3. 37. Stampfli (Wenk, Aussschluss Vipers) 3:3. 39. Pfister (Widmer, Ausschluss Vipers) 4:3. 53. Hediger (Smida) 4:4. 55. Geyer (Müller) 5:4. 57. Hediger (Jurcik) 5:5. 63. Jurcik (Hediger) 5:6

Strafen: Frauenfeld 3mal 2 Min. / Vipers 5mal 2 Min.

Aufstellung Vipers: Horath; Kryenbühl, Purtschert, Amacher, Koller, Bachmann; Winet, Auf der Maur, Smida, Jurcik, Hediger; Beeler, Aeschbacher, Schuler, Heinzer, Huser; Föhn

Bemerkungen: Vipers ohne Gschwind (Ersatz), Anderegg, Regli, Gerber, Forster, Trutmann, Ott (alle verletzt oder abwesend). 60.00 Beeler verschiesst Penalty. Schussverhältnis 26:26.