Vipers sind zurück im Playoff-Rennen

Peter Gasser Herren 1

Nach der Niederlage am Samstag gegen Pfannenstiel melden sich die Vipers mit einem Sieg am Sonntag gegen Nesslau zurück im Playoff-Rennen.

Die Ausgangslage vor dem Strichduell gegen Nesslau war klar: Wollten die Vipers den Anschluss an die Playoffränge nicht verlieren, musste gegen die Sharks ein Sieg her. Die Leistung hat wiederum gestimmt, der Ertrag beim Sieg in der Verlängerung (2 Punkte) hätte besser sein können, ja sogar müssen. Beim Siegtorschützen Fabian Amacher – welcher erneut zum Bestplayer gewählt wurde – war die Erleichterung trotzdem spürbar. „Gemessen an unseren Leistungen sind wir an dieser Doppelrunde mit zwei Punkten sehr schlecht bedient. Schade dass wir es wieder nicht geschafft haben, einen Zweitorevorsprung über die Zeit zu bringen. Trotzdem war der Sieg in der Verlängerung enorm wichtig für die Moral und um den Anschluss nicht zu verlieren.“ Die Vipers liegen neu auf dem undankbaren neunten Tabellenrang, einen Punkt hinter Herisau und vier Punkte hinter Nesslau und Frauenfeld.

Wieder Vorsprung verspielt

Man merkte von Beginn an, dass es in dieser Partie um viel ging. Die Zweikämpfe wurden hart aber fair geführt und die Partie hatte Playoff-Intensität. Da die Schiedsrichter ein gutes Gespür für die Partie zeigten, bekamen die Zuschauer ein hochattraktives Spiel zu sehen. Gemessen an den Torchancen war der unentschiedene Spielstand zur ersten Pause viel zu wenig für die Vipers. Angeführt vom starken Sturmduo Bachmann (3 Tore) und Amacher (2 Tore) legten die Innerschwyzer auch im Mitteldrittel wieder  vor, Nesslau liess sich nicht abschütteln und hielt das Spiel mit 5:4 offen. Im spektakulären Schlussdrittel glichen die Ostschweizer die Partie erneut aus, bevor die Vipers-Tschechen Jurcik und Smida die Vipers vermeintlich vorentscheidend mit 7:5 in Führung schossen. Wie schon am Vortag gegen Pfannenstiel brachten die Schwyzer den Vorsprung nicht über die Zeit. Als die Vipers dann kurz vor Schluss auch noch die einzige Strafe der Partie kassierten, mussten sie schon böses befürchten. Horath mit einem grossartigen Save hielt aber den Punkt fest und Schuler hatte in Unterzahl sogar noch den Siegtreffer auf dem Stock. In der Verlängerung krönte Amacher seine starke Leistung bereits nach 21 Sekunden mit dem Siegtreffer.

Vipers InnerSchwyz – Nesslau Sharks 8:7 n.V. (2:2/3:2/2:3/1:0)
1. Liga Grossfeld, Gruppe 2 / 18. Runde vom 08.01.2017
Sporthalle Lücken Schwyz / 90 Zuschauer
SR: Meyer/Küenzi

Tore: 8. Bachmann (Amacher) 1:0. 11. Fässler (Germann) 1:1. 18. Heinzer 2:1. 20. Casagrande (Huser) 2:2. 28. Amacher (Bachmann) 3:2. 29. Bachmann (Amacher) 4:2. 32. Huser (Müller) 4:3. 36. Huser 4:4. 38. Bachmann (Amacher) 5:4. 49. Ylikarjula (Huser) 5:5. 51. Jurcik (Smida) 6:5. 52. Smida (Jurcik) 7:5. 55. Fässler (Ylikarjula) 7:6. 55. Germann (Ylikarjula) 7:7. 61. Amacher (Kryenbühl) 8:7.
Strafen: Vipers 1mal 2 Min. / Nesslau keine
Aufstellung Vipers: Horath; Kryenbühl, Purtschert, Amacher, Koller, Bachmann; Winet, Auf der Maur, Huser, Jurcik, Hediger; Beeler, Regli, Schuler, Aeschbacher, Heinzer; Smida, Föhn, Lüönd
Bemerkungen: Vipers ohne Ott (Ersatz), Anderegg, Gerber, Forster, Trutmann, (alle verletzt oder abwesend). Bestplayers Amacher (Vipers) und Huser (Nesslau). Schussverhältnis 28:21.