Juniorinnen weiter auf Platz 2

Peter Gasser Herren 1

Obwohl die Juniorinnen zum ersten Mal in dieser Saison ohne Sieg blieben, konnten sie den zweiten Tabellenrang verteidigen.

von Peter Gasser

Dass die Juniorinnen C der Vipers erstmals in dieser Saison ohne Sieg heimreisen mussten, lag weniger an der eigenen Leistung als viel mehr an den starken Gegnerinnen. Dass dieses Mal nur ein Punkt herausschaute, hatte auf die Tabelle keinen Einfluss. Die Schwyzerinnen belegen nach wie vor den zweiten Rang.

Hünenberg gefordert

Bereits zum dritten Mal in dieser Saison hiess der Gegner Einhorn Hünenberg. Das Ziel gegen die übermächtigen Zugerinnen lautete, die Resultatdifferenz nochmals zu reduzieren und den Gegner möglichst lange zu ärgern. Das gelang phasenweise hervorragend. Nach zehn Spielminuten führten die Vipers nicht unverdient mit 2:1 Toren. Hünenberg reagierte aber vehement und nutzte jeden kleinen Fehler der Schwyzerinnen gnadenlos aus. Das Pausenresultat von 6:2 war gemessen am Spielverlauf (wieder einmal) etwas zu deutlich. Die Vipers schonten sich keineswegs für das zweite Spiel des Tages sondern besannen sich wieder ihre kämpferischen Eigenschaften. Der Anschlusstreffer zum 6:3 war der verdiente Lohn. Hünenberg war erstmals in dieser Saison ernsthaft gefordert und sah sich sogar gezwungen auf zwei Linien zu reduzieren. Die Innerschwyzerinnen boten ihnen die Stirn, konnten aber angesichts der anstrengenden Verteidigungsarbeit offensiv zu wenig Akzente setzen um die Zugerinnen zu Fall zu bringen. Letztlich gewann Hünenberg mit 8:3 Toren und damit erstmals in dieser Saison ohne „Stängeli“.

Ausgleichende Gerechtigkeit

Die zweite Partie gegen Mendrisiotto wurde nach einer nur 15 minütigen Pause angepfiffen. Die Mädels der Vipers stellten dabei ihre gute Fitness unter Beweis und dominierten das Spiel gegen die körperlich zum Teil wesentlich grösseren Tessinerinnen. Die Pausenführung von 3:2 wurde kurz nach Wiederanpfiff auf 6:3 ausgebaut. Mendrisiotto steckte aber nicht auf und wollte sich den zweiten Sieg des Tages sichern. Die Schwyzerinnen führten bis zu Schlussminute mit 7:6, mussten dann aber noch den Ausgleich hinnehmen. Angesichts des Vorrundenunentschiedens, welches die Vipers mit einem Treffer in der allerletzten Spielsekunde realisierten war die Punkteteilung sicherlich gerecht. Während in der Defensive das ganze Team erneut eine gute Leistung ablieferte, sorgte Robyn Rieben mit fünf Treffern fast alleine für die Musik. Die Topskorerin ist mittlerweile schon bei 40 persönlichen Treffern angelangt. Der Meisterschaftsbetrieb ruht nun bei den Juniorinnen bis zum 18. März (!). Dann kommt es in der letzten Runde mit den Direktduellen gegen Kägiswil und Mendrisiotto zum grossen Showdown um den zweiten Tabellenplatz.

 

Vipers InnerSchwyz – Einhorn Hünenberg 3:8 (2:6/1:2)
Juniorinnen C, Gruppe 3 / Spiel vom 07.01.2017
Schönenbüel Unterägeri
Aufstellung Vipers: Jasmin Abegg (Torhüterin); Viola Leonardi (0 Tore / 1 Assist), Robyn Rieben (2/1), Talin Gasser (0/1); Sara Reichlin, Saphira Walker, Jasmin Reichlin, Erika Truttmann (1/0)
Vipers InnerSchwyz – Mendrisiotto Ligornetto 7:7 (3:2/4:5)
Juniorinnen C, Gruppe 3 / Spiel vom 07.01.2017
Schönenbüel Unterägeri
Aufstellung Vipers: Jasmin Abegg (Torhüterin); Viola Leonardi (0 Tore / 1 Assist), Robyn Rieben (5/1), Talin Gasser (0/2); Sara Reichlin, Saphira Walker (0/1), Jasmin Reichlin (1/2), Erika Truttmann (1/0)

Tabelle Masterrunde

1 Einhorn Hünenberg 11 157:18 +139 22
2 Vipers InnerSchwyz 11 89:59 +30 14
3 Sharks Kägiswil/Alpnach 11 65:75 -10 12
4 Mendrisiotto Ligornetto 11 61:69 -8 10