Saison für die Vipers zu Ende

Peter Gasser Herren 1

Nach zwei Niederlagen gegen Unihockey Limmattal ist die Saison für die Vipers InnerSchwyz bereits nach einem Playoff-Wochenende zu Ende.

Die Vipers InnerSchwyz haben am Samstag phasenweise gut und am Sonntag über weite Strecken sehr gut gespielt. Trotzdem müssen sie gegen das favorisierte Limmattal bereits nach zwei Playoff-Viertelfinalspielen die Segel streichen. Limmattal war nicht unantastbar, hat die Serie aber letztlich verdient gewonnen. Dass die Saison für die Schwyzer nicht weitergeht hat verschiedene Gründe: Am Samstag schenkten sie den Zürchern den Sieg mit zu vielen individuellen Fehlern, am Sonntag verpassten sie es, die spielerische Überlegenheit in Tore umzumünzen. In Über- und Unterzahl waren die Limmattaler zudem klar besser, was in den Playoffs besonders wichtig ist. Nicht zuletzt hatten sie mit Lukas Wittwer (5 Tore, 4 Assists) den überragenden Spieler der Serie in ihren Reihen.

Zu viele Geschenke verteilt

Die Vipers lagen in den ganzen 120 Spielminuten gegen Limmattal nie in Führung. Am Samstag konnten sie bis zum 4:4 in der 35. Minute die Führungstreffer von Limmattal jeweils ausgleichen. Als dann aber Lukas Wittwer nach einem ärgerlichen Ballverlust zum 5:4 einschoss und Nater zu Beginn des Schlussdrittels das 6:4 gelang, konnten die Vipers nicht mehr zurückschlagen. Sie stemmten sich zwar mit aller Kraft gegen die Niederlage und kamen vier Minuten vor dem Ende ohne Torhüter nochmals auf 8:7 heran. Mit einem Fehlpass leiteten sie aber wenig später den Untergang selbst ein und mussten sich mit 10:7 geschlagen geben.

Starke Leistung unbelohnt

Auch im Rückspiel am Sonntag nahm das Unheil früh seinen Lauf. Gleich im ersten Einsatz stimmte die defensive Zuordnung nicht und Spahija gelang nach 43 Sekunden der Limmattaler Führungstreffer. Die Schwyzer zeigten zwar eine engagierte Startphase, konnten die spielerischen Vorteile aber nicht in Tore ummünzen. Die Gäste waren wesentlich effizienter und kamen nach zehn Minuten durch Wittwer sogar zum zweiten Treffer. Im zweiten Abschnitt schnürten die Vipers Limmattal richtiggehend ein, mussten aber durch einen Konter völlig entgegen dem Spielverlauf das dritte Gegentor hinnehmen. Ein Energieanfall von Brand und ein satter Schuler-Schuss aus der Halbdistanz korrigierten das Ergebnis vor Ablauf des Mitteldrittels einigermassen. Die 3:2 Führung für den Tabllendritten war äusserst schmeichelhaft, liess die Innerschwyzer aber weiter auf eine Wende hoffen. Nachdem sich die Zürcher richtiggehend in die Pause gerettet hatten, reduzierten sie im Schlussabschnitt auf zwei Linien und fanden sofort besser ins Spiel. Die Vipers agierten zu unüberlegt und wurden mal für mal ausgekontert. Der Treffer von Lukas Wittwer zum 5:2 war dann die definitive Entscheidung. Dass sich der überragende Akteur dieser Serie den Ball wohl mit der Hand vorgelegt hatte, sollte eine ärgerliche Randnotiz bleiben. Letztlich brachten die Zürcher den Sieg souverän mit 8:3 nach Hause und sicherten sich damit den verdienten Halbfinaleinzug.

 

Unihockey Limmattal – Vipers InnerSchwyz 10:7 (3:3/2:1/5:3)
1. Liga Grossfeld, Playoff-Viertelfinals 1. Runde
Sportzentrum Schachen, Bonstetten / 92 Zuschauer
SR: Bucheli/Magraf
Tore: 8.34 Zwirner (Eugster, Eigentor Vipers) 1:0. 9.08 Heinzer (Brand) 1:1. 9.22 Hofstetter 2:1. 9.57 Smida (Koller) 2:2. 17.47 Lukas Wittwer (Gitonga, Strafe gegen Vipers angezeigt) 3:2. 19.00 Bachmann (Smida) 3:3. 26.34 Andris Ladner (Gitonga, Ausschluss Vipers) 4:3. 35.03 Marco Regli (Manuel Regli) 4:4. 36.54 Lukas Wittwer 5:4. 44.13 Nater (Valentin Ladner) 6:4. 45.41 Brand (Heinzer) 6:5. 49.28 Lukas Wittwer (Andris Ladner, Ausschluss Vipers) 7:5. 52.53 Marco Regli 7:6. 53.19 Küng (Andris Ladner) 8:6. 57. 56.54 Koller (Aeschbacher, Ausschluss Limmattal, Vipers ohne Torhüter) 8:7. 57.21 Andris Ladner 9:7. 59.56 Valentin Ladner 10:7 (Vipers ohne Torhüter)
Strafen: je 3mal 2 Min.
Aufstellung Vipers: Anderegg; Smida, Manuel Regli; Aeschbacher, Auf der Maur; Gerber, Forster; Marco Regli, Koller, Bachmann; Schuler, Brand, Heinzer; Huser, Lüönd, Hindermann
Bemerkungen: Vipers ohne Näpflin (Ersatztorhüter) und Horath.

Vipers InnerSchwyz – Unihockey Limmattal 3:8 (0:2/2:1/1:5)
1. Liga Grossfeld, Playoff-Viertelfinals 2. Runde
Sporthalle Lücken, Schwyz / 160 Zuschauer
SR: Bucheli/Magraf
Tore: 0.43 Spahija (Lukas Wittwer) 0:1. 10.45 Lukas Wittwer (Luraschi) 0:2. 23.01. Benz (Lukas Wittwer) 0:3. 27.22 Brand 1:3. 30.59 Schuler (Brand) 2:3. 43.42 Spahija (Lukas Wittwer) 2:4. 47.24 Lukas Wittwer 2:5. 53.44 Gitonga (Nater) 2:6. 55.29 Benz (Spahija) 2:7. 56.57 Brand (Vipers ohne Torhüter) 3:7. 59.52 Spahija (Lukas Wittwer) 3:8
Strafen: Vipers 1mal 2 Min. / Limmattal keine
Aufstellung Vipers: Anderegg; Smida, Manuel Regli; Aeschbacher, Auf der Maur; Gerber, Forster; Marco Regli, Koller, Bachmann; Schuler, Brand, Heinzer; Huser, Lüönd, Hindermann
Bemerkungen: Vipers ohne Näpflin (Ersatztorhüter) und Horath.

Playoff-Viertelfinals 1. Liga Gruppe 2

Bülach Floorball (4.) – UHC Herisau (5.) 2:0
Bülach Floorball – UHC Herisau 6:3 (3:1, 2:1, 1:1)
UHC Herisau – Bülach Floorball 1:5 (1:0, 0:0, 0:5)

Zürisee Unihockey (1.) – Rheintal Gators Widnau (8.) 1:1
Zürisee Unihockey – Rheintal Gators Widnau 8:4 (2:1, 1:2, 5:1)
Rheintal Gators Widnau – Zürisee Unihockey 7:5 (1:2, 4:2, 2:1)

Unihockey Limmattal (3.) – Vipers InnerSchwyz (6.) 2:0
Unihockey Limmattal – Vipers InnerSchwyz 10:7 (3:3, 2:1, 5:3)
Vipers InnerSchwyz – Unihockey Limmattal 3:8 (0:2, 2:1, 1:5)

Jona-Uznach Flames (2.) – Red Lions Frauenfeld (7.) 0:2
Flames – Red Lions Frauenfeld 4:6 (0:1, 2:3, 2:2)
UH Red Lions Frauenfeld – Flames 5:4 (2:4, 1:0, 2:0)