Vipers knorzen sich in die nächste Runde

Peter Gasser Herren 1

Die Vipers InnerSchwyz gewinnen gegen den Drittligisten Schüpfheim nach einer bescheidenen Leistung mit 5:4 nach Verlängerung und ziehen in die nächste Cuprunde ein.

Als sich vor sechs Jahren Schüpfheim und die Vipers ein erstes Mal im Cupwettbewerb gegenüberstanden, setzten sich die Schwyzer dank einem Treffer in der letzten Spielminute knapp mit 5:4 durch. Auch bei der Neuauflage in den diesjährigen 1/64-Finals bekundeten die Innerschwyzer erhebliche Mühe und Amachers Siegsicherung gelang erst in der Verlängerung.

Nur sieben Minuten wie ein Favorit

Wie so oft in Cuppartien im Juni konnten die beiden Teams nicht verbergen, dass in den letzten Wochen mehr im physischen als im technisch-taktischen Bereich gearbeitet wurde. Die Vipers hatten zwar mehr Spielanteile, nutzten den reichlich zur Verfügung stehenden Platz aber nur ungenügend aus. So ging der Drittligist in der dritten Spielminute durch einen Schuss von der Mittellinie in Führung. Koller mit einem Direktabschluss und Gwerder im Powerplay sorgten danach für eine 2:1 Pausenführung für den Favoriten. Die Vipers agierten weiter nachlässig und fehlerhaft, was die Schüpfheimer zu Beginn des Mittelabschnittes mit zwei Kontertoren ausnutzten. Da Gwerder ebenfalls einen Konter erfolgreich abschloss, gingen die Teams mit einem 3:3 unentschieden in die zweite Pause. Dort leisteten sich die Vipers innert kürzester Zeit drei Strafen, was Schüpfheim aber nur zu einem Tor ausnutzen konnte. Als auch die Schwyzer in Überzahl agieren konnten, glich Smida die Partie mit einem satten Schuss erneut aus. Jetzt endlich wurden die Vipers ihrer Favoritenrolle gerecht und schnürten den Drittligisten in der verbleibenden Spielzeit richtiggehend ein und suchten entschlossen die Entscheidung. Der gegnerische Torhüter vereitelte aber alle Abschlussversuche und als er 20 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit nicht mehr eingreifen konnte, rettete die Latte die Entlebucher in die Verlängerung. Die Gäste drückten unaufhörlich auf den fünften Treffer, welcher dann Amacher nach 80 Sekunden auch gelang. Damit qualifizieren sich die Schwyzer in extremis für die 1/32-Finals, wo sie auf das NLB-Team Floorball Thurgau treffen.

 

UHC Schüpfheim (3. Liga) – Vipers InnerSchwyz (1. Liga)
Schweizer Cup (Grossfeld) 1/64-Finals
Moosmättili Schüpfheim, 50 Zuschauer
SR: Schmidli/Segmüller
Tore: 3. Schüpfheim 1:0, 15. Koller (Regli) 1:1, 18. Gwerder (Huser, Ausschluss Schüpfheim) 1:2, 22. Schüpfheim 2:2, 23. Schüpfheim 3:2, 36. Gwerder (Amacher) 3:3, 48. Schüpfheim (Doppelausschluss Vipers) 4:3, 52. Smida (Ausschluss Schüpfheim) 4:4, 62. Amacher (Gwerder) 4:5
Strafen: Schüpfheim 2mal 2 Min. / Vipers 3mal 2 Min.
Aufstellung Vipers: Horath (ab 30. Näpflin); Manuel Regli, Smida, Koller, Regli, Bachmann; Mailänder, Schuler, Lüönd, Amacher, Gwerder; Forster, Gerber, Huser, Auf Der Maur, Heinzer; Grispino, Hirsbrunner
Bemerkungen: 60. Lattenschuss Huser. Vipers ohne Furger, Klimscha, Bitterli (alle nicht spielberechtigt) und Purtschert.