Endstation Thurgau

Peter Gasser Herren 1

Die Vipers scheitern in den 1/32-Finals des Schweizercups an Floorball Thurgau. Das Spitzenteam aus der NLB wurde seiner Reputation vollauf gerecht.

Das Verdikt war am Ende klar und entsprach dem Spielverlauf. Die Vipers Innerschwyz konnten dem NLB-Spitzenteam kein Bein stellen und verloren letztlich klar mit 3:10 Toren. Die Schwyzer konnten dabei nicht verbergen, dass im technischen und taktischen Bereich noch ein paar Defizite bestehen, welche es bis zum Saisonstart in einem Monat auszumerzen gilt.

Kurzes Aufbäumen

Obwohl Thurgau von Beginn weg ein hohes Tempo anschlug, wehrten sich die Vipers in der Startphase gut und konnten bis zur siebten Spielminute ihren Kasten rein halten. Dann brach der baumlange (1.98m) finnische Verteidiger Lauri Viitala mit seinem ersten von drei Treffern den Bann. Da die Innerschwyzer kurz darauf zwei Mal in einen drei-gegen-eins Konter liefen,  lagen sie nach neun Minuten bereits im 0:3 im Hintertreffen. Bachmann und Huser stellten den Anschluss mit einem Doppelschlag her, so dass die Schwyzer kurz vor Ende des Startdrittels in Überzahl sogar die Chance auf den Ausgleich hatten. Der agile Schwede Strandljung entwischte aber und sorgte für das Pausenresultat von 2:4. Mit einem weiteren Geschenk in Form eines kuriosen Eigentors misslang der Auftakt ins Mitteldrittel vollends. Das spielte den Ostschweizer in die Karten: Sie kontrollierten das Geschehen souverän und bauten den Vorsprung bis Drittelsende auf 2:8 aus. Das Schlussdrittel brachte dann noch zwei weitere Treffer für die Gäste. Auf Seiten der Vipers reihte sich noch der neue Tscheche Dominik Klimscha unter die Torschützen. Nach dieser 3:10 Niederlage können sich die Vipers auf in einem Monat beginnende Meisterschaft konzentrieren, während Thurgau in der nächsten Runde wohl auf den Ligakonkurrenten Sarganserland trifft.

 

Vipers InnerSchwyz (1. Liga) – Floorball Thurgau 3:10 (2:4/0:4/1:2)
Schweizer Cup (Grossfeld) 1/32-Finals
ISZL Hünenberg, 57 Zuschauer
SR: Britschgi/Gasser
Tore: 7. Viitala (Wattinger) 0:1. 8. Lienert (Pfister) 0:2. 9. Luca Altwegg (Rubi) 0:3. 10. Bachmann (Klimscha) 1:3. 12. Huser 2:3. 19. Strandljung (Ausschluss Thurgau) 2:4. 23. Strandljung (Eigentor Vipers) 2:5. 27.Lienert (Rajeckis) 2:6. 27. Viitala (Rubi) 2:7. 39. Viitala (Ausschluss Vipers) 2:8. 44. Lienert (Strandljung) 2:9. 51. Klimscha (Marco Regli, Ausschluss Thurgau) 3:9. 59. Lienert (Siegfried) 3:10.
Strafen: je 2mal 2 Min.
Aufstellung Vipers: Näpflin; Manuel Regli, Smida; Mailänder, Forster; Auf der Maur, Purtschert; Gerber, Schuler; Klimscha, Regli, Bachmann; Amacher, Koller, Gwerder; Huser, Heinzer, Lüönd; Grispino
Bemerkungen: Vipers ohne Horath, Furger, Hirsbrunner und Bitterli. Bestplayers Huser (Vipers) und Viitala (Thurgau). Bild Michael Peter