Ein Satz mit X, das war nix

Stefan Fassbind Herren 2

S Zwei bezieht im „Spitzenspiel“ gegen den Leader Floorball Albis eine brutale 0:9-Klatsche. Insbesondere im Schlussdrittel (0:6) lief so ziemlich alles falsch, was falsch laufen konnte.

Dabei konnte man in der Woche vor dem Spiel noch einen richtigen Transfercoup vermelden: Der langjährige Herren 1-Star Lukas Jurcik verspürt nach einigen Monaten Pause wieder Lust auf «chügele» und schliesst sich dem Zwei an. Auch die Affiche versprach eigentlich einiges, immerhin traten die zweitplatzierten Vipers in diesem Spiel gegen den bisher souveränen Leader an und hätten bei einem Sieg bis auf einen Punkt an die Albisser heranrücken können.

Zwei Drittel lang relativ ausgeglichen

Der Jurcik-Effekt war beim Spielbeginn aber leider noch nicht spürbar und die Ablisser gingen nach lediglich 4 Minuten und einem Fehler in der Angriffsauslösung der Vipers bereits in Führung. In der Folge stabilisierten sich die Vipers und standen in der Defensive mehrheitlich gut. Offensiv konnten sie noch nicht das grosse Feuerwerk entfachen, erspielten sich aber dennoch die eine oder andere Torchance. Da jedoch keine davon genutzt werden konnte, verabschiedeten sich die beiden Mannschaften mit einem 0:1 in die Kabine.

Das Mitteldrittel gestaltete sich ähnlich wie der erste Umgang. Defensiv war die Mannschaft einigermassen auf der Höhe, offensiv trauten sich die Mannen vom Spielertrainer ad interim Rickenbacher jedoch weiterhin zu wenig zu. Die Albisser führten spielerisch die etwas feinere Klinge und konnten in der bis zum Drittelsende ihre Führung auf 3:0 ausbauen.

Pleiten, Pech und Pannen im Schlussdrittel

Im letzten Drittel mussten die Talkessler offensiv einen Zacken zulegen, wenn sie nicht ohne Punkte nach Hause reisten wollten. Doch statt mit Punkten reisten sie schlussendlich mit einer satten Packung im Gepäck nach Hause. 9 Minuten lang war alles noch relativ offen und es fielen keine weiteren Tore. Von der 49. Minute bis Spielende kassierten sie dann aber nicht weniger als 6 Tore, von abgelenkten Distanzschüssen bis zu lupenreinen Eigentoren war die ganze Palette dabei.

Auch wenn die 0:9-Klatsche doch ziemlich peinlich war, so verliert man lieber einmal 0:9 statt neunmal 0:1. Beim Rückrundenstart in zwei Wochen wird dann aber sicherlich eine Leistungssteigerung nötig sein um das Punktekonto aufzustocken.

 

Telegramm
Vipers InnerSchwyz – Floorball Albis 0:9 (0:1/0:2/0:6)
3. Liga Grossfeld, Gruppe 5 / 7. Runde vom 25.11.2018
Palestra Bedrina, Airolo – 2 Zuschauer
SR: D. Kleinfeld, M. Rüst
Tore: 4. Albis 0:1, 33. Albis 0:2, 37. Albis 0:3, 49. Albis 0:4, 49:46 Albis 0:5, 49:55 Albis 0:6, 52. Albis 0:7, 54. Albis 0:8, 60. Albis 0:9
Strafen: Vipers 1 mal 2 min / Albis 1 mal 2 min
Aufstellung Vipers: Gschwind; Betschart, Carletti, Fassbind, Föhn, Gwerder M., Jurcik, Kistler, Lindauer, Rickenbacher, Schilter, Schlegel, Schuler S., Steiner, Vokinger, Ziegler
Bemerkungen: Vipers ohne Risi, Bünter, Gwerder C., Schuler E., Zurfluh C, Zurfluh L