Vipers geht die Puste aus

Peter Gasser Herren 1

Den Vipers Innerschwyz schwimmen die Playoff-Fälle langsam davon. Gegen die Zuger Highlands setzte es die vierte Niederlage in Serie ab.

Nach der Niederlage gegen die Zuger Highlands liegen die Vipers zwar nach wie vor punktgleich mit dem Tabellenachten Herisau direkt unter dem Strich, die Chancen auf eine Playoffqualifikation sind aber trotzdem gesunken. In den verbleibenden Spielen gegen die drei Tabellenersten müssen die Vipers einen Punkt mehr erobern als die Appenzeller, welche das einfachere Restprogramm haben.

Perfekter Start

Vor über 200 Zuschauern erwischten die Vipers einen perfekten Start. Zielstrebig und mit enorm viel Tempo spielten sie die Zuger Highlands förmlich an die Wand und führten nach 12 Minuten verdient mit 4:1 Toren. Die Schwyzer zeigten dabei, was eigentlich in ihnen steckt, wurden aber dann von einer Strafe gebremst. Diese nützten die Zuger zum 4:2 aus und hätten Sekunden vor Drittelsende durch einen Penalty gar noch einen Treffer erzielen können. Ulli scheiterte aber am Pfosten. Was sich bereits gegen Ende des Startdrittels abgezeichnet hatte, setzte sich trotz dem 5:2 durch Bachmann in Überzahl fort: Die Highlands waren das spielbestimmende Team und bei den Innerschwyzern machte sich Verunsicherung breit. Sie luden die Zuger förmlich zum Toreschiessen ein und lagen 30 Sekunden vor der zweiten Sirene plötzlich im Rückstand. Marco Gwerder gelang vier Sekunden vor Drittelsende immerhin der Ausgleichstreffer zum 6:6 und drei Minuten nach Wiederanpfiff schloss Klimscha einen Konter souverän zur erneuten Vipers-Führung ab. Die Vipers hatten über weite Strecken mit zwei Linien agiert und büssten das gegen Ende des Spiels. Nachdem Hotz und Loser die Highlands wieder in Front schossen, war bei den Vipers die Luft endgültig draussen. Nach einem schwachen und deshalb erfolglosen Powerplay sorgten Meier und erneut Loser für die endgültige Entscheidung. Das Spiel endete mit einem verdienten 10:7 Erfolg für die Highlands, welche die Playoffqualifikation damit praktisch auf sicher haben. Die Vipers dagegen haben nun schwierige Wochen vor sich.

Zuger Highlands – Vipers InnerSchwyz 10:7 (2:4/4:2/4:1)

1. Liga Grossfeld, 19. Runde
Hofmatt Oberägeri / 203 Zuschauer
SR: Goldener/Röllin
Tore: 5. Gwerder (Koller, Ausschluss Highlands) 0:1. 6. Amacher (Regli) 0:2. 8. Hotz (Limacher) 1:2. 9. Bachmann (Koller) 1:3. 12. Bachmann (Gwerder) 1:4. 14. Merz (Meier, Ausschluss Vipers) 2:4. 22. Bachmann (Koller, Ausschluss Highlands) 2:5. 27. Hotz (Meier) 3:5. 31. Limacher (Hotz) 4:5. 33. Meier 5:5. 40. Kälin (Ackermann) 6:5. 40. Gwerder (Koller) 6:6. 43. Klimscha (Amacher) 6:7. 44. Hotz (Limacher) 7:7. 45. Loser (Winet) 8:7. 56. Meier (Hotz) 9:7. 59. Loser (Winet) 10:7.
Strafen: Highlands 5mal 2 Min. / Vipers 3mal 2 Min.
Aufstellung Vipers: Näpflin; Auf der Maur, Smida; Purtschert, Forster; Mailänder, Gerber; Schuler; Marco Regli, Amacher, Klimscha; Gwerder, Koller, Bachmann; Huser, Heinzer, Lüönd; Niederberger, Grispino
Bemerkungen: Vipers ohne Horath (Ersatztorhüter), Furger, Bitterli, Manuel Regli. 20. Ulli setzt Penalty an den Pfosten.