Vipers zittern sich eine Runde weiter

Peter Gasser Herren 1

Gegen den aufopfernd kämpfenden Zweitligisten Sursee mussten die Vipers bis ins Penaltyschiessen. Dort setzte sich die individuelle Klasse dann durch und die InnerSchwyzer qualifizierten sich für die 1/32-Finals.

Schafft man es nicht, einen Unterklassigen früh in die Schranken zu weisen, können Cupspiele zu einer zähen Angelegenheit werden. Die Vipers lagen gegen Sursee bei Spielmitte gar mit zwei Toren im Hintertreffen und so wurde der erste Ernstkampf der neuen Saison zu einer veritablen Zitterpartie. Nachdem sich die beiden Mannschaften in den 60 regulären Spielminuten und in der zehnminütigen Verlängerung mit 4:4 Unentschieden getrennt hatten, setzten sich die Vipers im Penaltyschiessen mit 3:0 durch.

Furger glänzt

In den ersten 20 Minuten waren die Vipers bestrebt, den Zweitligisten Sursee mit viel Tempo zu überfahren. Dies gelang grundsätzlich, denn die Vipers waren klar spielbestimmend und mussten dem Gegner nur vereinzelte Konterchancen zugestehen. Der Spielstand war nach dem Startdrittel mit 1:1 trotzdem ausgeglichen, auch weil die Schwyzer zwei Mal am Pfosten scheiterten. Der neue Cheftrainer Martin Beeler probierte während dem ganzen Spiel verschiedenste Linienzusammenstellungen aus. So kam es im Mittelabschnitt zu einem Bruch im Spiel der Gäste. Die Gastgeber kamen vermehrt zu Chancen und gewannen oftmals die wichtigen Zweikämpfe. In der 28. Minute lag Sursee plötzlich mit 3:1 in Front und die Vieprs waren gefordert. Auf den Anschlusstreffer zum 3:2 durch Gwerder hatte Sursee erneut die richtige Antwort parat und stellte den Zweitorevorsprung wieder her. Devin Lüönd gelang aber postwendend der erneute Anschlusstreffer zum Pausenresultat von 4:3. Den besseren Start in den Schlussabschnitt erwischten die Vipers. Marco Bachmann glich die Partie in der 44. Minute aus. Auch wenn die Vipers mehr Spielanteile hatten, mussten sie sich letztlich beim starken Sven Furger im Tor bedanken, dass sie nicht als Verlierer vom Feld mussten. Tore fielen weder in der regulären Spielzeit noch in der Verlängerung. So musste das Penaltyschiessen über das Weiterkommen entscheiden. Dort setzte sich die individuelle Klasse der Innerschwyzer durch. Während Furger die drei Versuche von Sursee entschärfte, entzückten Jurcik, Gwerder und Koller die Zuschauer mit spektakulären Penaltytreffern und sicherten so ihrem Team die Qualifikation für die 1/32-Finals. Dort treffen die Vipers auf den Erstligisten Baden-Birmensdorf.

UHC Sursee (2. Liga) – Vipers InnerSchwyz (1. Liga) 4:5 n.P. (1:1/3:2/0:1/0:1)
Schweizercup 1/64-Finals
Kottenmatt, Sursee / 98 Zuschauer
SR: Aregger/Schumacher
Tore: 9. Huser (Gwerder) 0:1. 13. Bieri 1:1. 25. Bieri (Graf) 2:1. 28. Wilhelm 3:1. 32. Gwerder (Huser) 3:2. 37. Grimm (Furrer) 4:2. 37. Lüönd (Heinzer) 4:3. 44. Bachmann (Koller) 4:4
Penaltyschiessen: Sursee scheitert. Jurcik 0:1. Sursee scheitert. Gwerder 0:2. Sursee scheitert. Koller 0:3
Strafen: je 1mal 2 Min.
Aufstellung Vipers: Fernandes (ab 30. Furger); Gerber, Purtschert, Marco Regli, Heinzer, Schuler; Forster, Bitterli, Amacher, Suter, Bachmann; Mailänder, Manuel Regli, Huser, Gwerder, Lüönd; Grispino, Jurcik, Koller
Bemerkungen: Vipers ohne Näpflin, Horath und Smida.