Aussenseiter mit Ambitionen

Peter Gasser Herren 1

Am Sonntag startet die Playoffserie zwischen Herisau und den Vipers. Die Schwyzer gehen als Aussenseiter ins Rennen, rechnen sich aber durchaus Chancen aus.

Nach einer spannenden, nervenaufreibenden Qualifikation starten am Wochenende die Playoff-Viertelfinals. Die Vipers InnerSchwyz treffen dabei auf den Tabellenzweiten UHC Herisau. Nimmt man die jüngsten Resultate zwischen den beiden Erstligaurgesteinen als Massstab, könnte es eine enge Kiste werden: Die letzten vier Duelle gingen allesamt mit einem Tor Unterschied aus, drei Mal musste gar die Verlängerung über Sieg und Niederlage entscheiden. So auch in den beiden Partien in dieser Saison als sich jeweils das Heimteam durchsetzen konnte.   

Grosse Vorfreude

Vergleicht man die Leistungen der beiden Teams etwas genauer, fällt einem die Heimstärke der Kontrahenten auf. Herisau musste sich vor heimischem Publikum nur Bülach und Limmattal geschlagen geben, die Vipers gewannen sogar zehn von elf Heimspielen. Da eine allfällige dritte Partie in Herisau ausgetragen würde, müssen die Vipers mindestens eine Auswärtspartie gewinnen. Für Sportchef Patrick Gschwind liegt der Schlüssel zum Erfolg in der Defensive: «Wenn wir defensiv stabil auftreten, sind wir für Herisau ein erstzunehmender Gegner. Auf unsere Offensive konnten wir uns in solchen Situationen oftmals verlassen.» Einfach wird es sicher nicht, das Herisauer Bollwerk zu überwinden: Die Appenzeller kassierten als einziges Team in der Qualifikation weniger als 100 Gegentore (97). Dass die Vipers aber offensive Feuerkraft haben, unterstreicht die Torausbeute in der Qualifikation. Mit 138 Toren erzielten Toren weisen sie nach Bülach den zweitbesten Wert aller Teams auf. Das alles ist aber letztlich Makulatur und Cheftrainer Martin Beeler freut sich zusammen mit seinem Team auf die Duelle gegen Herisau: «Nach den letztjährigen Playouts ist die Vorfreude auf die Playouffs riesig. Es herrscht im Team eine Topstimmung und das ist die wichtigste Voraussetzung um erfolgreich zu sein.»