Aufstieg!

Barbara Inderbitzin Corona Virus, Damen 1, Spielberichte

Seit die COVID-19-Epidemie die Schweiz fest im Griff hat und auch den Schweizerischen Unihockeyverband dazu veranlasst hat, den Spielbetrieb per 13. März 2020 abzubrechen, vertreiben sich die unihockeyverrückten SchweizerInnen ihre Zwangspause zu Hause mit Stickhandling- und Ausdauer-Challenges über die sozialen Medien. Lange war ungewiss, ob es heuer überhaupt SchweizermeisterInnen und Auf- sowie Absteiger geben würde.

Glückliches Ende
Nun hat die TaskForce des Verbands einige Entscheidungen getroffen. Und für das Frauenteam der VIPERS InnerSchwyz bedeutet eines dieser Urteile ein glückliches Ende auf der Durststrecke der Ungewissheit.
Die neunte und letzte Runde der laufenden Meisterschaft durften die insgesamt zehn Teams der Gruppe 4 der 2.Kleinfeldliga nicht mehr spielen – diese Matches blieben ohne Wertung und die VIPERS somit noch immer und auch abschliessend an der Spitze der Tabelle. Seit Saisonstart bis zum abrupten Ende führten die Frauen also unter den beiden Coaches Lukas Abegg und Daniel Anderegg die Rangliste an. Gerade deshalb war für sie der Abbruch des Meisterschaftsbetriebs aufgrund der ausserordentlichen Lage ein Stich ins Herz: Die Aufstiegsplayoffs schienen plötzlich in weite Ferne gerückt und man fürchtete, die starke Leistung in einer weiteren Saison in der 2.Liga bestätigen zu müssen. Doch die Technische Kommission von swiss unihockey entschied sich unter anderem dazu, in denjenigen Gruppen, in denen es sportliche Absteiger gab, aber der Aufsteiger noch nicht definitiv feststand, einen Quervergleich der Ranglisten zu machen. So wurde der sportlich fairste Aufsteiger ermittelt. Und weil sich die VIPERS – neben einem weiteren Team aus der 2.Liga Kleinfeld – die meisten Punkte pro Spiel sichern konnten während der gesamten Saison, durften sie nun direkt in die 1.Liga Kleinfeld aufsteigen! Das heisst konkret: Seit 2014/15 werden sich die Frauen der VIPERS InnerSchwyz in der kommenden Saison endlich wieder auf dem Parkett der Erstligistinnen behaupten dürfen!

Feiern auf Distanz
Der Entscheid des Verbands wurde am vergangenen Freitag herausgegeben. Weil das Team nach wie vor nicht zusammenkommen darf, wurden kurzerhand 13 Einzelpartys veranstaltet! Die einzigen, die zu zweit ihren Erfolg begiessen konnten, waren die Gwerder- und die Wey-Schwestern. Sobald diese denkwürdige Zeit ihr Ende gefunden hat, werden die Frauen und ihre Trainer das Feiern dieses Erfolgs würdig nachholen!