Frauen KF: Ohne Exploit im Cup, dafür wichtige Punkte in der Meisterschaft

Gleich zwei Events standen am vergangenen Wochenende für die VIPERS Damen an. Am Freitag um Primetime zu Hause der Ligacup-1/8-Final und am Sonntag die zweite Meisterschaftsrunde in Altendorf. Nimmt Frau noch die Schwyzer Chilbi am Samstagabend dazu, wo der VIPERS-Verein jeweils die Bar im Mythenforum führt, dann sind es gleich drei.

Text: Andreas Schuler

Bild: Andy Scherrer

Bild: Andy Scherrer

Wieder Top-Team im Cup-1/8-Final

Wie im Jahr davor konnten sich die VIPERS Damen bis in den Cup-1/8-Final vorkämpfen. Dies gelang dieses Jahr etwas besser, was die Fortschritte des Teams in der vergangenen Saison verdeutlicht. Mit UHCevi Gossau erwarteten die ambitionierten Damen zu Hause den mehrmaligen Cupfinalisten und zweifachen Cupsieger. Dass dieses Team auch diese Saison zu den Favoriten gehört, zeigt sich an der alleinigen Tabellenführung in der Meisterschaft nach zwei Runden. Wie im letzten Jahr gegen UHC Oekingen konnte das Heimteam vor grossem Publikum bis zur Spielhälfte toremässig mithalten und spielerisch ein ähnlich starkes Niveau halten. Nach etwas Risiko und ersten Anzeichen von Ermüdung konnte UHCevi Gossau ab da davonziehen. Bis dahin stand es noch 4:5, doch der Favorit konnte das Spiel schlussendlich klar für sich entscheiden und es endete mit einem ernüchternden Endstand von 4:12.

Fokus schnell wieder auf Meisterschaft gelegt

Cup-Aus und zwei Tage später wieder in der Meisterschaft, das bringt nicht nur terminliche Herausforderungen, sondern auch personelle. Mit einem Kader von 7 Feldspielerinnen reisten die VIPERS Damen am Sonntag nach Altendorf zum Kantonsrivalen. Da die Spiele auch in der 1. Liga im Turniermodus ausgetragen werden, standen zwei andere Gegnerinnen auf dem Platz. Dass dies kein schlechtes Omen bedeutete, bewies das Team eindrücklich. Im ersten Spiel gegen das unbekannte I. M. Davos-Klosters konnte mit einer spielerischen und taktischen Meisterleistung ein ungefährdeter 5:3-Sieg erzielt werden. Die daraus resultierende hervorragende Stimmung wurde ins zweite Spiel übernommen. Gegen ein den Spielerinnen zahlenmässig überlegenes Team aus Rümlang-Regensdorf mit dem Präfix «Chilis». Dass diese scharf auf den Sieg waren, wurde schnell bemerkt. Mit hohem Druck und scharfem körperlichem Einsatz versuchten sie mehrmals, das VIPERS-Team bereits in der eigenen Hälfte unter Druck zu setzen. Die schnelle Nora Sidler, welche für das zweite Spiel extra angereist war, konnte diesem Druck zweimal im Alleingang entgegenwirken und zwei wunderschöne Tore erzielen. Mit viel Einsatz gelangen zwei weitere Tore für die VIPERS durch Corina Linggi und Lara Ulrich. Den ambitionierten und drittplatzierten Chilis gefiel das Voranschreiten der VIPERS Damen gar nicht und sie erhöhten den Druck nochmals, nahmen mehrmals ihre Torhüterin raus und ersetzten diese durch eine vierte Feldspielerin. Die stark ermüdeten und verletzungsanfälligen VIPERS Damen konnten diesem Druck nicht mehr bis zum Schluss standhalten und verloren am Ende das Spiel mit einem unglücklichen 4:5-Endstand.

In der Mitte der Tabelle mit Fokus nach vorne

Nach zwei Meisterschaftsrunden liegen die VIPERS Damen auf dem 5. Tabellenrang. Aus den vier Spielen resultieren 3 Punkte. Da mit den Spielen gegen die Chilis Rümlang-Regensdorf und Red Devils March-Höfe bereits zwei Topteams der Vorrunde der Vergangenheit angehören und das zeitweise gute Mithalten im Cup gegen UHCevi Gossau Mut macht, darf der Blick nach vorne gewagt werden. Das VIPERS-Damenteam ist in der 1. Liga angekommen.

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