Frauen KF: Volle Punktzahl

Bereits in der dritten Meisterschaftsrunde können die VIPERS Damen die volle Punktzahl holen, was gleichbedeutend mit zwei Siegen an einem Spieltag ist. Sie sind nun definitiv in der 1. Liga angekommen, haben sich bereits etwas Luft nach hinten verschafft und sehen die vorderen Teams noch in Reichweite.

Text: Andreas Schuler

Bild: Andy Scherrer

Bild: Andy Scherrer

Scorfreudige Unterstützung

Im Nachwuchs der VIPERS Juniorinnenabteilung tummeln sich einige Talente, die für’s Damenteam spielberechtigt sind. Lynn Nideröst, Nora Sidler und Amelie Ott gehören praktisch schon zum fixen Kader. Da letztere an diesem Sonntag nicht dabei sein kann, kommen gleich drei weitere Nachwuchsspielerinnen zu ihrem Debüt. Diese sind nicht nur talentiert, sondern auch sehr scorfreudig. Bereits bei ihrem allerersten Einsatz trifft Julia Betschart nach einem Bandenpass von Andrea Limacher an der Seite, gefolgt von einer Drehung direkt ins Tor. Es folgen noch vier weitere Tore durch sie und eines durch Andrea Limacher.

Noch etwas schläfrig

Im ersten Spiel des Tages gegen Eintracht Beromünster zeigen sich die VIPERS Damen noch etwas schläfrig. Nach einem guten Start und einer schnellen 2:0-Führung durch die Tore von Julia Betschart und Alessandra Gentile kommt kein richtiger Sturm auf. Zwar geraten die Damen nie in Rückstand, aber es gelingt ihnen nicht so richtig, zu überzeugen. Vermehrt werden den Gegnerinnen Zugeständnisse gemacht. Diese Nachgiebigkeit kann von Beromünster jedoch nicht ausgenutzt werden. Dank einer sehr starken Leistung der VIPERS-Torhüterin Claudia Brandenberger findet der Ball lediglich zweimal den Weg ins VIPERS-Tor und das Spiel endet 4:2 für die VIPERS.

Vorgelegt und verwaltet

Mit nur einem Spiel Pause lassen sich die VIPERS Damen nicht abkühlen. Noch im warmen Zustand treten sie im zweiten Spiel gegen UHC Winterthur United an. Das mittlerweile gut abgestimmte Team der VIPERS Damen kann schnell vorlegen und steht nach zehn Minuten mit drei Toren Vorsprung da. Die beiden Anschlusstreffer von Winterthur in der 14. Spielminute bringen keine Unruhe ins Spiel und bis zur Pause kann der Drei-Tore-Vorsprung wieder hergestellt werden. Eine taktisch souveräne zweite Halbzeit lässt Winterthur vergeblich anlaufen. Kein Ball findet den Weg ins Netz. Da auch die erspielten Chancen der VIPERS ungenutzt bleiben, bleibt es beim Spielstand wie vor der Pause. Das Spiel endet mit einem 5:2-Sieg und lässt sämtliche VIPER-Spielerinnen mehr erstrahlen, als es an diesem Tag die Sonne vermag.

Mut für Grösseres

Der geglückte Start und das souveräne und verantwortungsbewusste VIPERS-Damenteam können sich mit grossem Selbstbewusstsein auf die nächste Runde vorbereiten. Es bleiben vier Wochen Zeit, um die Stockschaufeln zu schärfen und am 29. November dem erstplatzierten und noch punktverlustlosen UHCevi Gossau die Punkte abzunehmen. Ebenfalls im Angebot steht UH Appenzell, das die meisten Tore geschossen hat. Wir sind gespannt, wie sich das Team weiterentwickelt und welchen Mut es in der nächsten Runde beweisen kann.

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