Herren 1: VIPERS mit deutlicher Niederlage im Spitzenkampf

Dem Fanionteam der VIPERS InnerSchwyz misslingt der Start ins Jahr 2026, im Spitzenkampf gegen den Leader White Indians Inwil-Baar müssen die Talkessler eine klare 3:8-Niederlage hinnehmen.

Text: Stefan Fassbind

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Nach einem straffen Spielplan fast ohne spielfreie Wochenenden kam die einmonatige Pause zum Jahresende mehr als gelegen, um die Batterien wieder aufzuladen. Gleich im ersten Spiel nach dem Jahreswechsel war die Schonfrist aber schlagartig zu Ende, wartete mit den Inwil-Baar doch gleich der unangefochtene Leader auf die Talkessler, welcher bislang erst eine Niederlage einstecken musste. Die Tatsache, dass diese Niederlage gegen die VIPERS erfolgte und die Talkessler bei ihrem Sieg punktemässig zu den Baarern aufschliessen konnten, war für die Mannen von Headcoach Koller aber sicher ein Mutmacher.

VIPERS zu wenig kaltschnäuzig im Abschluss

Bei Spielbeginn benötigten beide Mannschaften zuerst aber einige Minuten, um wieder in den Wettkampfrhythmus zu finden, beide Mannschaften leisteten sich noch einige technische Unkonzentriertheiten. Und genau eine solche Unkonzentriertheit in der Angriffsauslösung führe nach knapp vier Minuten auch zur Führung des Heimteams durch einen platzierten Distanzschuss. In der Folge war Baar grösstenteils die spielbestimmende Mannschaft, die VIPERS konnten sich mit Konterangriffen aber immer wieder vielversprechende Situationen erspielen, präsentierten sich im Abschluss aber zu wenig konsequent. Die Indianer präsentierten sich im Abschluss deutlich zielstrebiger und bezwangen den ansonsten gut aufgelegten Goalie Furger nach einem weiteren Ballgewinn, bei welchem die VIPERS vergeblich auf einen Foulpfiff hofften, in der nahen Ecke zum Drittelsresultat von 2:0.

Baar im Mitteldrittel dominant

Trainer Koller sah im ersten Drittel allerdings auch viele positive Aspekte und wollte mit einer Umstellung in der dritten Linie noch weitere Akzente setzen. Diese Umstellung fruchtete zu Beginn des Mitteldrittels aber noch nicht, denn nach lediglich 45 Sekunden erhöhten die Baarer die Führung nach einem weiteren Ballverlust der VIPERS im Aufbau auf 3:0. Die Talkessler bekundeten im Mitteldrittel allgemein deutlich mehr Mühe mit der aufsässigen Spielweise des Heimteams, welches zudem auch technisch die deutlich feinere Klinge führte und das Spielgeschehen dadurch deutlich dominierte. Als die VIPERS dann kurz nach Spielmitte eine goldige Chance zum 1:4-Anschlusstreffer ungenützt verstreichen liessen und im direkten Gegenzug gar das 0:5 hinnehmen mussten, standen sie definitiv mit dem Rücken zur Wand. Auch ein Time Out änderte am Spielgeschehen nicht allzu viel und wenn sich die VIPERS dann doch einmal Chancen erspielen konnten, zielten sie fast ausschliesslich neben das Gehäuse. Auch in Punkto Kaltschnäuzigkeit waren ihnen die Indianer einen Schritt voraus und erhöhten das Skore vor Drittelsende gar noch auf 6:0.

Somit war die Partie bereits vor dem Start des Schlussdrittels vorentschieden. Immerhin konnten sie im letzten Abschnitt noch drei Tore erzielen und dank einigen guten Saves von Goalie Furger das Schlussdrittel mit 3:2 zu ihren Gunsten entscheiden. Dies änderte jedoch nichts an der Tatsache, dass die Partie gegen einen sehr starken Gegner schlussendlich klar und auch in dieser Höhe verdient mit 3:8 verloren ging. Das Spiel zeigte auch klar auf, in welchen Belangen sich die Talkessler noch steigern müssen. Da der direkte Konkurrent Wasserschloss am Wochenende aber ebenfalls eine Niederlage einstecken musste, beträgt der Vorsprung auf den dritten Platz aber weiterhin sechs Punkte. 

White Indians Inwil-Baar - VIPERS InnerSchwyz 8:3 (2:0, 4:0, 2:3)
Waldmannhalle, Baar. SR Dönz/Rüegg.
Tore: 4. T. Sägesser 1:0. 19. O. Hess (L. Gügler) 2:0. 21. R. Böhi (F. Reist) 3:0. 26. D. Ammann (J. Hess) 4:0. 32. R. Böhi 5:0. 37. S. Sonderegger 6:0. 41. D. Lüönd 6:1. 42. L. Gügler (J. Hess) 7:1. 49. L. Gügler (J. Hess) 8:1. 52. P. Holdener (S. Heinzer) 8:2. 54. N. Kälin 8:3.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen White Indians Inwil-Baar, 2mal 2 Minuten gegen die VIPERS

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