Die A-Juniorinnen bestritten in Bonstetten ihr letztes Gruppenspiel gegen Unihockey Berner Oberland. Dabei wollte man in erster Linie mit einem positiven Resultat den Gruppensieg sichern. Gleichzeitig sollte die Partie als gelungener Auftakt in die entscheidende Vorbereitungsphase für die Schweizermeisterschaft dienen. Dieses Vorhaben gelang jedoch nur teilweise
Text: Flo Nideröst

Nach den klaren Erfolgen von 12:1 und 12:3 in den vorherigen Begegnungen gegen die Berner Oberländerinnen war die Ausgangslage eindeutig: Unser Team ging als klarer Favorit in die Partie.
Von Beginn an übernahmen wir das Spieldiktat und kontrollierten das Geschehen. Bereits in der dritten Minute wurden unsere Bemühungen mit dem verdienten Führungstreffer zum 1:0 belohnt. Doch im weiteren Verlauf fand Beo zunehmend besser ins Spiel und stellte sich immer gezielter auf unsere Spielweise ein. Gleichzeitig machten wir uns mit Ungenauigkeiten und unnötigen Fehlern das Leben selbst schwer. Zwar blieben wir die spielbestimmende Mannschaft, doch der anfängliche Klassenunterschied schmolz zusehends dahin – was sich auch im ausgeglichenen Pausenstand von 3:3 widerspiegelte.
In der Halbzeitpause forderte das Trainerteam eine klare Leistungssteigerung. Präzisere Zuspiele und konsequentere Abschlüsse sollten verhindern, dass das Spiel zu einer Zitterpartie wird. Die Reaktion folgte prompt: Direkt nach Wiederanpfiff gelang uns die erneute Führung. In der Folge drängten wir auf die Vorentscheidung und konnten in der 27. Minute mit dem Treffer zum 5:3 für etwas Beruhigung sorgen.
Trotz spielerischer Überlegenheit gelang es uns jedoch nicht, das Resultat weiter auszubauen. So blieb es am Ende bei einem verdienten, aber hart erarbeiteten 5:3-Erfolg.
Die Partie zeigte deutlich, dass die Teams in der Liga näher zusammengerückt sind. Die Dominanz, die wir und auch Beromünster zu Beginn der Saison noch ausstrahlten, hat sich relativiert. Für die Entwicklung der Spielerinnen ist das jedoch ein positiver Aspekt – enge Spiele fördern die Mannschaft langfristig mehr als deutliche Siege.
Am Ende überwog dennoch die Freude: Mit dem Gruppensieg krönten wir eine starke Leistung und durften verdient den Pokal entgegennehmen. Das Team hat sich zu einer echten Einheit entwickelt und bereitete dem Trainerstab grosse Freude.
Nun gilt es, diesen Erfolg zu feiern, bevor der Fokus wieder auf die Vorbereitung gelegt wird. Am 19. April 2025 steht die Schweizermeisterschaft an, bei der uns die Gegnerinnen nochmals alles abverlangen werden. Um dort zu bestehen, wird eine weitere Leistungssteigerung nötig sein.
Die Vorfreude ist gross – denn genau für solche Momente wird trainiert!
Es spielten: Malin Suter, Torhüter (0/0), Nora Sidler (3/2), Lynn Nideröst (1/2), Marina Fassbind (0/1), Amelie Ott (1/0), Julia Schuler (0/0), Carolina Dahinden (0/0), Valeria Ott (0/0, Sophia Sidler (0/0)
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