In der fünften Meisterschaftsrunde ging die Reise ein weiteres Mal nach Riehen bei Basel. Es kam zu zwei völlig unterschiedlichen Duellen. Das erste gegen das klare Schlusslicht aus Fricktal und danach das wegweisende Spitzenspiel gegen das zweitplatzierte Beromünster.
Text: Armin Sidler

Im 1. Spiel gegen Unihockey Fricktal gaben sich die Leaderinnen keine Blösse, und man führte bis zur Pause bereits mit 6:0. In der zweiten Halbzeit konnte man sogar noch etwas zulegen und das Schlussresultat von 15:0 herausspielen. Zu klar waren die Stärkeverhältnisse in dieser Partie verteilt.
Für das zweite Spiel musste man nun eine ganz andere Einstellung finden. Wir wussten noch vom ersten Duell her, dass hier ein Gegner auf Augenhöhe kommen wird, so war es dann auch! Die frühe Vipers-Führung nach 20 Sekunden konnten die Luzernerinnen nach fünfeinhalb Minuten, dem Spielverlauf entsprechend, verdient ausgleichen. Eine Strafe für unsere Mädels schien dann wie ein Weckruf zu sein. Man überstand diese problemlos und übernahm nachher das Spieldiktat. Zwei Tore kurz vor der Pause sorgten für eine einigermassen beruhigende Zwei-Tore-Führung. Diese hielt dann leider nur 30 Sekunden, danach war es ein Spiel auf Messers Schneide. Unsere Girls konnten immer wieder auf zwei Tore Vorsprung erhöhen. Ihre Gegnerinnen hatten aber immer wieder eine Antwort und verkürzten wieder. Vier Minuten vor Schluss fiel dann das 6:4 für die Vipers, dies war dann auch der Schlusspunkt in einem sehr attraktiven und spannenden Spiel.
Zwar werden jetzt noch je 5 Spiele ausgetragen, jedoch hat man sich ein Polster von 3 Punkten auf den ersten Verfolger aus Beromünster herausgespielt. Und da das drittplatzierte Riehen bereits sechs Punkte Rückstand hat, sollte das erreichen der Finalrunde der beiden erstplatzierten im Bereich des Möglichen sein.
Bravo Mädels!!!
Gespielt haben: Malin Suter (Torhüterin) Nora Sidler (6/4), Lynn Nideröst (5/3), Marina Fassbind (0/1), Amelie Ott (9/0), Aline Gwerder (0/3), Julia Schuler (0/1), Carolina Dahinden (0/3), Valeria Ott (0/1), May Kälin (2/0), Sofia Sidler (0/0)
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