Juniorinnen A: Spannende Spitzenspiele in Beromünster – Qualifikation für die Schweizermeisterschaft gesichert

An diesem Wochenende standen in Beromünster zwei entscheidende Spitzenspiele auf dem Programm. Gegen den Gastgeber sowie gegen den UHC Riehen bot sich die Chance, mit zwei Siegen den Gruppensieg und damit die Qualifikation für die Schweizermeisterschaft vorzeitig zu sichern.

Text: Flo Nideröst

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VIPERS InnerSchwyz - UHC Riehen

Im ersten Spiel traf das Team auf den drittplatzierten UHC Riehen. Mit einem Sieg wollte man den Sack in Sachen Schweizermeisterschafts-Qualifikation frühzeitig zumachen. Die guten Trainingsleistungen der vergangenen Wochen sorgten für Zuversicht, dieses Ziel mit viel Ballbesitz, grosser Laufbereitschaft und einer soliden Teamleistung zu erreichen.

Die Partie entwickelte sich jedoch zunächst zu einer ausgeglichenen Angelegenheit. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Zwar gingen wir zweimal in Führung (1:0 und 2:1), doch Riehen nutzte eine Schwächephase in unserem Zweikampfverhalten resolut aus und drehte das Spiel bis zur Pause auf 3:2.
Nach dem Seitenwechsel zeigte unser Team jedoch eine klare Reaktion. Mit schönen Kombinationen, mehr Bewegung mit und ohne Ball und einem deutlich verbesserten Zweikampfverhalten übernahmen wir zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Das Momentum kippte auf unsere Seite und wir konnten uns leicht absetzen. Am Ende stand ein hart erkämpfter 6:3-Erfolg auf der Anzeigetafel – und die Erleichterung war der ganzen Mannschaft anzusehen, denn das Spiel hätte durchaus auch einen anderen Verlauf nehmen können.

VIPERS InnerSchwyz - Eintracht Beromünster

Im zweiten Spiel wartete mit dem Gastgeber Beromünster das eigentliche Spitzenspiel des Tages. Eine stattliche Zuschauerzahl liess sich dieses Duell nicht entgehen. Mit einem Sieg wäre unserem Team der Gruppensieg nicht mehr zu nehmen gewesen – entsprechend lag der grössere Druck bei den Gastgeberinnen.
Diese untermauerten ihre Ambitionen allerdings eindrucksvoll: Bereits nach drei Sekunden gelang ihnen die 1:0-Führung. In der Folge entwickelte sich ein intensives und ausgeglichenes Spiel. Zur Pause lag unser Team knapp mit 2:3 zurück.
In der Halbzeit versuchte das Trainergespann, die Spielerinnen nochmals zu motivieren. Geduldig aus einer stabilen Defensive heraus zu agieren, lautete die Devise. Kurz nach Wiederanpfiff gelang tatsächlich der Ausgleich, doch anschliessend fehlte das Wettkampfglück, das im Spiel zuvor noch auf unserer Seite gewesen war. Beromünster nutzte seine Chancen konsequent und zog erstmals mit zwei Toren davon.
Die Zeit lief uns davon. Auch taktische Anpassungen – die Umstellung auf zwei Linien sowie später der Ersatz der Torhüterin durch eine vierte Feldspielerin – brachten nicht den gewünschten Erfolg. Stattdessen traf Beromünster kurz vor Schluss noch zum 6:3 ins leere Tor.

Die Enttäuschung nach dem Spiel war den Spielerinnen deutlich anzusehen – schliesslich handelte es sich um die erste Niederlage der Saison. Vielleicht kam sie aber auch zum richtigen Zeitpunkt. Denn wie es so treffend heisst: Hinfallen ist keine Schande – liegen bleiben schon.

Eine erste Analyse zeigt, dass uns weiterhin nichts geschenkt wird. Nun gilt es, im Training konsequent weiterzuarbeiten und die richtigen Schlüsse zu ziehen. In drei Wochen bietet sich in Bonstetten die letzte Chance, den Gruppensieg endgültig klarzumachen. Gegen den UHC Berner Oberland geht das Team als klarer Favorit in die Partie.

Es spielten:
Malin Suter, Torhüter (0/0), Nora Sidler (2/1), Lynn Nideröst (2/2), Marina Fassbind (0/1), Amelie Ott (3/0), Aline Gwerder (0/1), Julia Schuler (0/0), Carolina Dahinden (0/0) Julia Betschart (2/0), Andrea Limacher (0/1)

EI VEREIN - EI LIEBI - EI EINHEIT

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