Nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen Beromünster in der letzten Meisterschaftsrunde galt es an diesem Sonntag, die Pflichtaufgaben gegen Unihockey Fricktal und Floorball Albis zu erfüllen. Für diese beiden Spiele reisten wir zum zweiten Mal ins Berner Oberland nach Seftigen.
Text: Flo Nideröst

Im ersten Spiel gegen Unihockey Fricktal war das Ziel, über weite Strecken das Spiel zu dominieren. Mit viel Laufarbeit, um Räume zu schaffen, einfachen Spielzügen mit Doppelpässen und einer konzentrierten, aber zugleich freudvollen Spielweise wollten die Mädchen diese Vorgabe konsequent umsetzen. Bis zur Pause konnten wir das Skore kontinuierlich auf 6:0 ausbauen, ohne aber an unsere Grenzen zu gehen bzw. gänzlich zu überzeugen. Für die zweite Halbzeit wurde ein zusätzliches Ziel definiert: kein Gegentor zuzulassen. Dies gelang leider nicht vollständig, da der Gegner noch vier Treffer erzielte. Das klare Schlussresultat von 12:4 widerspiegelte dennoch eine solide Mannschaftsleistung – nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Im zweiten Spiel war allen bewusst, dass es kein Selbstläufer werden würde. Bereits im November hatte man sich vor heimischem Publikum gegen denselben Gegner schwergetan, um die zwei Punkte zu sichern. Floorball Albis reiste nur mit fünf Feldspielerinnen an. Mit viel Laufarbeit wollten wir den Gegner zermürben, was sich jedoch als schwieriger als erwartet erwies. Die Zürcherinnen verstanden es bei Ballbesitz, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen, wodurch sich ein eher langsamer Spielverlauf entwickelte. In den entscheidenden Momenten waren wir jedoch präsent und konnten bis zur Halbzeit eine 4:1-Führung herausspielen. In der zweiten Hälfte konnte Floorball Albis nicht mehr zulegen. Die Zuschauer wurden mit einer kontrollierten Spielweise und teilweise schön herausgespielten Toren belohnt. Der Match endete mit einem 10:2-Sieg des Tabellenführers.
So traten wir schliesslich mit durchwegs zufriedenen VIPERS-Gesichtern den langen Heimweg in die Innerschwyz an.
Am 8. März stehen in Beromünster die wegweisenden Spiele gegen das zweitplatzierte Heimteam sowie das drittplatzierte Riehen an. Dabei geht es in die entscheidende Phase um den Gruppensieg.
Es spielten:
Malin Suter, Torhüter (0/1), Nora Sidler (5/5), Lynn Nideröst (1/4), Marina Fassbind (0/0), Amelie Ott (9/1), Aline Gwerder (2/2), Julia Schuler (0/1), Carolina Dahinden (5/1) Mariella Nideröst (0/0), Valeria Ott (0/2)
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