U14 Junioren: Saisonende für die U14 oder eben doch nicht?

Die beiden U14-Teams der VIPERS InnerSchwyz haben ihre Saison 2025/26 an zwei verschiedenen Daten beendet. Während für das Team Weiss der letzte Spieltag anfangs März stattfand, stand für das Team Rot das Saisonhighlight vor dem heimischen Publikum in Oberarth statt.

Text: Stephan Uhr

Bild: Stephan Uhr

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Team Weiss unter ihrem Wert geschlagen

Zu Beginn der Frühlingsrunde sorgte das weisse Team des Coaching-Quartetts Matti Keltanen, Alessio Vokinger, Jonas Schuler und Mariano Gentile in der Challenge-Round für Furore: Nach einer knappen Startniederlage gegen Uri II folgten zwei Siege gegen Mendrisio II. Leider konnten die Jungs anfangs März nicht mehr an die Siege anknüpfen und mussten gegen Buochs und Uri II zwei knappe Niederlagen einstecken. Im Duell gegen Power Wave Buochs starteten die VIPERS die Aufholjagd zu spät beim Rückstand von 0:5. Sie zwangen die Nidwaldner aber beim Stand von 3:5 noch ihr Time-Out zu nützen. Kurz vor Schluss mussten die Talkessler die Entscheidung zum 3:6 hinnehmen. Der letzte Ernstkampf der Saison glich dem Vorletzten: Nach einem zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 der Schwyzer zogen die Urner davon bis zum 1:5. Im Anschluss zündete das Team Weiss den Turbo, zwangen die Urner eine Minute vor Schluss ebenfalls ihr Time-Out zu ziehen. Dies änderte jedoch an der knappen 4-5 Niederlage nichts mehr. 

Showdown in Oberarth für das Team Rot

Wollten die Roten in der Master-Round an Ticino und einem möglichen Effort mit dem Gruppensieg dranbleiben, waren zwei Siege anfangs März gegen Uri I und Mendrisio I Pflicht. Die Schwyzer liessen sich im zweiten Duell der Rückrunde gegen Mendrisio nicht mehr übertölpeln, besiegten die Tessiner mit 7:2 und die Urner mit 11:1. 

Somit stand dem Saisonhighlight in Oberarth nichts mehr im Wege. Um die Aufstiegsspiele zum Saisonende im Auge zu behalten, mussten aus den beiden Spielen gegen Gordola und Ticino Unihockey möglichst viele Punkte auf das Konto der Talkessler gutgeschrieben werden. Die Innerschwyzer konnten viel Unterstützung mobilisieren und durften vor einer schönen Kulisse antreten. Nach dem Schreckmoment und dem Rückstand im ersten Spiel gegen Gordola erwachten die Jungs von Keltanen, Vokinger, Schuler und Gentile aus dem Schlaf und drehten den Rückstand bis zur Pause in eine 2:1- Führung. Im zweiten Abschnitt wurde der Vorsprung kontinuierlich bis zum Schlussresultat von 8:1 erhöht. 

Als letztes Spiel der regulären Saison ging es nochmals gegen Ticino Unihockey, den letztjährigen Absteiger aus der Stärkeklasse A. Mit je einem Sieg stand es bis zum letzten Spiel «Unentschieden» zwischen den beiden Mannschaften. Obwohl den Tessinern der Gruppensieg nicht mehr zu nehmen war, wollten die Talkessler zwei Punkte für den Weg zu den Aufstiegsspielen sichern. Die Schwyzer zollten dem Gegner aber zu viel Respekt und Platz, welchen die Tessiner gnadenlos auszunutzen verstanden: Nach gerade mal gut fünf Minuten sahen sich die VIPERS mit 0:4 im Rückstand. Zeit für das Coaching- Quartett ihr Time-Out zu nehmen und die Jungs und ihr Spiel auf neue Bahnen zu lenken. Je länger der Match dauerte, umso besser fanden die Talkessler zurück in das Geschehen. Bis zur Pause konnten sie auf 2:5 verkürzen. In der 28. Spielminute realisierten die Schwyzer ihr drittes Tor für ihre Farben: nur noch 3:5 aus Sicht der Heimmannschaft. Trotz Bemühungen der Roten und einigen Möglichkeiten, lief ihnen die Zeit davon. In einer Überzahlmöglichkeit nahmen die VIPERS zu viel Risiko, der Tessiner entwischte und schloss zum 6:3 ab. Man ersetzte den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler, versuchte nochmals alles, musste aber die Entscheidung zum 3:7, aus Sicht der Heimmannschaft, hinnehmen. 

So und nun? Der Schreiber versuchte sich mal schlau zu machen und nahm den Rechner zur Hand: Gemäss Regelheft des Verbandes schaffen es die drei besten Gruppenzweiten (es gilt der Punktekoeffizient) ebenfalls an die Aufstiegsspiele für die Stärkeklasse A. Das Team Rot der VIPERS InnerSchwyz hat zum Saisonende einen Punkteschnitt von 1.625 Punkten pro Spiel und führt zurzeit die Rangliste der drei besten Gruppenzweiten an. Es gibt noch Gruppen, welche ihre Saison nicht abgeschlossen haben. Wenn nun alles richtig ausgerechnet ist, wird es nur noch ein Team geben, welches vor die Schwyzer kommen kann. Somit sollten die Aufstiegsspiele rein rechnerisch, theoretisch, vermutlich und vielleicht gesichert sein. 

Man kann es aus den Zeilen entziffern: Die Berechnungen und Vermutungen sind mit Vorsicht zu geniessen und ohne Pistole oder Gewähr…

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